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Anleitung

Gute Fotos mit dem Handy

Für deine neue Seite brauchst du keine Profikamera. Mit ein paar einfachen Tricks werden deine Handyfotos richtig gut.

Diese Fotos brauche ich von dir

Nicht jedes Geschäft braucht alles. Nimm, was zu dir passt, und lieber ein paar mehr als zu wenige.

  • Dich

    Ein freundliches Porträt für „Über mich“. Gerne bei der Arbeit, nicht nur vor einer weißen Wand.

  • Deinen Laden von außen

    Damit Kunden dich wiederfinden. Tagsüber, bei bedecktem Himmel wirkt es oft am schönsten.

  • Deine Räume

    Zwei, drei Blicke in den Laden, das Studio oder die Werkstatt. Aufgeräumt, mit Licht an.

  • Deine Arbeit

    Was du machst oder verkaufst: ein Haarschnitt, ein Gericht, ein fertiges Stück, ein zufriedener Kunde.

  • Details

    Nahaufnahmen von Werkzeug, Material, Produkten. Die machen eine Seite lebendig.

  • Dein Team

    Falls du nicht allein bist. Ruhig zusammen, ruhig beim Arbeiten.

Acht Tipps, die den Unterschied machen

Licht von der Seite

1. Stell dich ans Fenster

Tageslicht ist das beste Licht, das es gibt. Stell dich oder dein Motiv seitlich oder frontal zu einem Fenster. Mach Deckenlicht und Blitz aus, die machen harte Schatten und falsche Farben.

Gegenlicht: nur Umriss

2. Nie gegen das Licht

Steht jemand vor einem hellen Fenster, wird er zur dunklen Silhouette. Dreh dich um: Das Licht soll auf dein Motiv fallen, nicht aus dem Hintergrund in die Kamera.

3. Schalte das Raster ein

In den Kamera-Einstellungen kannst du ein Raster einblenden. Setz das Wichtigste nicht genau in die Mitte, sondern auf eine der Linien oder einen Schnittpunkt. Das wirkt sofort ruhiger und professioneller.

iPhone: Einstellungen → Kamera → Raster. Android: in der Kamera-App unter Einstellungen → Rasterlinien.

Augenhöhe

4. Auf Augenhöhe

Halt das Handy auf Höhe der Augen deines Gegenübers, nicht von unten und nicht von oben. Für Selbstporträts lieber jemanden bitten oder den Selbstauslöser nehmen, dann wirkt es natürlicher als mit ausgestrecktem Arm.

5. Hingehen statt zoomen

Mit zwei Fingern ranzoomen macht das Bild unscharf und körnig. Geh lieber ein paar Schritte näher ran. Die Ausnahme sind die festen Stufen der Kamera-App wie „2x“ oder „3x“, die sind in Ordnung und oft sogar schöner für Porträts.

6. Einmal die Linse putzen

Klingt banal, macht aber den größten Unterschied. Das Handy liegt in der Tasche, die Linse hat Fingerabdrücke, das Bild wird milchig. Einmal mit dem T-Shirt drüberwischen, fertig.

7. Aufräumen, bevor du abdrückst

Kabel, Kaffeebecher, Kartons und Zettel am Rand lenken ab. Nimm dir zwei Minuten, räum das Bild frei und schau vor dem Abdrücken einmal die Ränder entlang.

8. Lieber zu viele als zu wenige

Mach von jedem Motiv mehrere Fotos, leicht verschoben, mal hoch, mal quer. Aussuchen ist leicht, nachfotografieren ist lästig. Schick mir ruhig alles, ich wähle mit dir die besten aus.

So schickst du mir die Fotos

Wichtig: Als normales Bild in WhatsApp werden Fotos stark verkleinert und sehen auf der Seite dann unscharf aus. So kommen sie in voller Qualität an:

  • In deinen Ordner: Nach der Zusage bekommst du von mir einen eigenen Google-Drive-Ordner. In der Drive-App den Ordner „Fotos“ öffnen, auf das Plus tippen, „Hochladen“ und die Bilder auswählen. Am Computer ziehst du sie einfach hinein.
  • Oder per WhatsApp als Dokument: Anhang (Büroklammer oder +) → Dokument → Fotos auswählen. Dann bleibt die volle Qualität erhalten.
  • Nicht bearbeiten: Keine Filter, kein Zuschneiden. Das mache ich passend zur Seite.

Kurz zum Recht

  • Nimm nur Fotos, die du selbst gemacht hast oder für die du die Erlaubnis hast. Bilder aus dem Netz oder von Instagram anderer darfst du nicht einfach verwenden.
  • Sind Menschen erkennbar, zum Beispiel Kunden oder dein Team, frag sie vorher, ob sie auf deiner Seite zu sehen sein wollen.

Fragen zu deinen Fotos?

Schick mir einfach ein Probefoto, dann sag ich dir, ob es passt. Das geht per WhatsApp oder an alex@anker42.de.

Alex von Anker 42